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So finden Sie die richtigen Tomatensamen

So finden Sie die richtigen Tomatensamen

Guida scritta il 15 febbraio 2024 da:

5 min di lettura
Tomaten gehören zu den am häufigsten kultivierten Gemüsesorten. Die Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, stammt aus Amerika und braucht reichlich Sonne, um Blüten und Früchte zu entwickeln. Bei der Auswahl der besten Tomatensamen für Ihren Garten sollten Sie die folgenden Faktoren berücksichtigen.

Caratteristiche importanti

  • Tomatensorten und ihre Verwendung in der Küche
  • Größe der Pflanze
  • Fruchtgröße und Reife
  • Eignung der Pflanzen für bestimmte Bedingungen
  • Alte und heimische Tomatensorten
  • Tomatenaussaat Schritt für Schritt

Tomatensorten und ihre Verwendung in der Küche

Wenn es darum geht, Tomatensorten für die Anzucht auszuwählen, ist die entscheidende Frage oft, wie die Ernte in der Küche verwendet werden soll.

  • Fleischige, süße Tomaten: Sie dienen meist als Zutaten für Gazpacho, Soßen oder selbstgemachte Konserven. Birnentomaten, Strauchtomaten und Romatomaten sind die bekanntesten Formen.

  • Tomaten zum Füllen: Sie sind groß und mehr oder weniger deutlich gerippt. Im Inneren finden sich Hohlräume, die sich gut füllen lassen. Besonders häufig werden die Sorten Monterosa und Montserrat angebaut.

  • Tomaten für Salate und Rohkost: Dies ist die größte Gruppe. Hier bestimmen oft andere Faktoren wie Konsistenz, Säure oder Süße die Auswahl der Sorten für den Garten. Zu den bekanntesten zählen RAF, Muchamiel, Feo de Tudela oder Rosa de Barbastro.

  • Hängetomaten: Die Früchte wachsen in Rispen, halten sich lange und werden gern für rohes Tomatenpüree verwendet.

Die Auswahl an Sorten ist groß, auch an solchen, die das hiesige Klima gut vertragen. Neben der Verwendung in der Küche kommen bei der Entscheidung für die eine oder andere Sorte auch noch andere Kriterien in Betracht.

Tomatentypen nach Pflanzengröße

Tomatenpflanzen werden je nach Sorte mehr oder weniger hoch. Die meisten Sorten sind hoch wachsend (sie erreichen also bis zu 2 m Höhe) oder buschig wachsend (sie werden etwa einen Meter hoch). Die Höhe und Breite der Pflanze wird durch die Sorte bestimmt. Deshalb ist es ratsam, sich über deren Wuchsverhalten zu informieren und die passenden auszuwählen.

Für Gärten in der Stadt oder den Anbau in Pflanzgefäßen auf Balkonen werden häufig buschig wachsende Sorten bevorzugt, zu denen auch die Kirschtomaten oder Cocktailtomaten gehören. Dabei wachsen nicht alle Kirschtomaten an zwergigen Pflanzen: Es gibt auch hoch wachsende Sorten, die ähnliche Höhen erreichen wie solche mit großen Früchten.

Beachten Sie die Angaben auf den Samentütchen. Dort ist oft die Wuchshöhe der Pflanzen vermerkt. Auch die empfohlene Pflanzdichte kann Hinweise geben. Sorten, für die ein größerer Abstand angegeben ist, wachsen oft stärker in die Breite wie auch in die Höhe.

Fruchtgröße und Reife

Jede Tomatensorte bringt eine gewisse Anzahl Früchte hervor. Man sollte nicht davon ausgehen, dass alle gleich produktiv sind. Normalerweise tragen große Tomatensorten weniger Früchte als diejenigen von kleinem oder mittlerem Kaliber. Es lohnt sich, dieses Detail bei der Gartenplanung zu berücksichtigen und von der einen oder anderen Sorten entsprechend mehr oder weniger auszusäen.

Auch die Reifezeit ist eine Variable, die sich auf die Ernte auswirken kann: Manche Sorten sind 40-45 Tage nach der Blüte erntereif, andere dagegen brauchen 80-100 Tage. Diese Informationen werden ebenfalls auf den Samentütchen angegeben.

Eignung der Pflanzen für bestimmte Bedingungen

Viele Sorten, die heute kultiviert werden, sind Hybridformen, die auf Eigenschaften wie Resistenz gegen salzige Böden, gegen bestimmte Pilze oder Krankheiten gezüchtet wurden, oder auch einfach auf höhere Produktivität und bessere Transportfähigkeit.

Das Klima in der Anbauregion ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Eignung bestimmter Sorten. Der Tomatenanbau im Gebirge, wo die Temperaturen erst im Juni steigen und im September schon wieder fallen, ist etwas anderes als der in milderem Klima. Im ersten Fall lohnt sich der Anbau von Sorten mit kurzem Reifezyklus oder früher Ernte. In wärmeren Regionen ist es sogar möglich, Tomaten in zwei Gruppen anzupflanzen und dabei späte Sorten zu wählen, sodass im Herbst ein zweites Mal geerntet werden kann.

Gepfropfte Tomaten sind nicht als Samen im Handel, denn das Pfropfen erfolgt auf die Wurzel einer anderen Pflanze. Dieses Verfahren sorgt für kräftigere und produktivere Pflanzen. Obwohl diese Sorten vor einigen Jahren für kommerzielle Abnehmer entwickelt wurden, sind inzwischen gepfropfte Tomaten auch für Endverbraucher leicht erhältlich.

Alte und heimische Tomatensorten

Heimische Tomatensorten sind besonders gut an den Boden und das Klima einer Region angepasst. Außerdem sind es in der Regel jene Sorten, die Sie bei kleinen Produzenten oder auf dem nächsten Markt kaufen können.

Manche sind nach ihrem Herkunftsort benannt und wecken Erinnerungen an fast vergessene Aromen. Reservieren Sie einen Platz in Ihrem Garten für alte Sorten. So können Sie Geschmack und Produktivität mit denen häufigerer Sorten vergleichen.

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Gepfropfte Tomaten

Tomatenaussaat Schritt für Schritt

  1. Verwenden Sie kleine Gefäße oder Anzuchttöpfe mit einzelnen Zellen für die Aussaat und füllen Sie diese mit Anzuchtsubstrat. Es sehr leicht und die Wurzeln der kleinen Pflänzchen können sich darin ohne Probleme ausbreiten.

  2. Legen Sie drei bis vier Samenkörner auf die Erde und bedecken Sie sie mit knapp einem halben Zentimeter Substrat. Tiefer sollten sie nicht eingegraben werden, damit das Licht sie erreicht, sobald sie keimen.

  3. Vergessen Sie die Pflanzenschilder nicht, damit Sie noch wissen, welche Sorte Sie wo gepflanzt haben.

  4. Befeuchten Sie die Erde anschließend mit einer Sprühflasche und halten Sie das Substrat auch weiterhin regelmäßig feucht. Verwenden Sie eine möglichst feine Einstellung am Sprühkopf, um die Samen nicht in die Erde zu drücken.

  5. Auch die Temperatur wirkt sich auf die Keimung aus. Stellen Sie die Anzuchttöpfe nach drinnen oder verwenden Sie ein beheizbares Mini-Gewächshaus.

  6. Die Samen keimen spätestens nach 7 Tagen. Wenn sich die ersten Pflänzchen zeigen, stellen Sie sie an einen Ort, wo sie möglichst viele Stunden Tageslicht bekommen, und gewöhnen Sie sie nach und nach an das Licht im Freiland.

  7. Nutzen Sie ein Gewächshaus, um die Pflanzen bei niedrigen Temperaturen zu schützen.

  8. Die Jungpflanzen können ins Freie umziehen, wenn sie 7 bis 10 cm hoch sind und keine Frostgefahr mehr besteht.

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