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So finden Sie die richtigen Orchideen

So finden Sie die richtigen Orchideen

Guida scritta il 15 febbraio 2024 da:

6 min di lettura
Die Orchideen sind eine der artenreichsten Familien im Pflanzenreich. Zwar stammen die meisten aus tropischen Regionen, aber sie wachsen auch in unseren Breiten ohne Probleme. Dank der erstaunlichen Farben und ausgefallenen Formen ihrer Blüten gehören sie zu den meistverkauften und am stärksten nachgefragten Pflanzen.

Verschiedene Orchideen-Arten im Überblick

Orchideen werden meist in Töpfen verkauft, obwohl viele in ihrer natürlichen Umgebung nicht in der Erde wachsen. Die transparenten Gefäße, in denen sie sitzen, sind keine Marketing-Laune, sondern die einfachste Möglichkeit, die Wurzeln im Auge zu behalten und bei Bedarf zu behandeln.

Epiphyten: Sie wachsen hängend an Ästen von Bäumen und Sträuchern, wo sie sich mit den Wurzeln festhalten. Es sind keine parasitären Pflanzen, denn sie entziehen dem Baum keine Nährstoffe. Er dient ihnen nur als Halt. Ein gutes Beispiel für diese Orchideen ist die Gattung Phalaenopsis oder auch die beliebte Vanda-Orchidee. In ihrem natürlichen Lebensraum versorgt sie sich über Luftwurzeln mit Feuchtigkeit.

Terrestrisch: Sie wachsen direkt im Boden oder auf Laub, Steinen oder organischen Überresten, die verrotten und so Humus bilden. Manche dieser Arten bilden Scheinzwiebeln oder Bulben, in denen sie Reserven einlagern. Terrestrische Orchideengattungen sind zum Beispiel Cymbidium oder Paphiopedilum (Frauenschuh-Orchidee).

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Transparente Pflanzgefäße

Orchideen für Anfänger

Phalaenopsis

Orchideen der Gattung Phalaenopsis, auch Schmetterlingsorchideen genannt, sind wahrscheinlich die bekanntesten und am häufigsten verkauften Sorten. Dank ihrer dekorativen Blüten, die zahlreich erscheinen und lange halten, gehören sie zu den besten Orchideen für den Einstieg in die faszinierende Welt dieser Pflanzen.

Sie gedeihen am besten an einem warmen, sonnigen Standort, der möglichst nicht zugig sein sollte. Die Wurzeln zeigen an, ob Sie gießen müssen: Nach dem Gießen sind sie leuchtend grün. Erst, wenn sie sich gräulich bis perlweiß verfärbt haben, wird es Zeit zu gießen. Im Frühjahr und Sommer werden sie alle 14 Tage gedüngt, im Herbst und Winter nur einmal im Monat.

Meist blühen sie gegen Ende des Frühjahrs, nach einer Veränderung in Temperatur und Licht, die Sie selbst herbeiführen können: Es genügt, die Pflanze über Nacht in ein kälteres, dunkleres Zimmer zu stellen und sie am Tag wieder an ihren üblichen Platz zu bringen.

Cymbidium

Die Gattung Cymbidium gehört zu den bekanntesten terrestrischen Orchideen. Im Gegensatz zu den Phalaenopsis werden sie in nicht durchsichtigen Kunststofftöpfen verkauft. In der Natur würden sie im Boden wurzeln.

Sie mögen gern viel Licht, allerdings keine direkte Sonne. In Regionen mit warmem Winter können sie das ganze Jahr über im Freien sitzen. In kälteren Regionen sollten sie hereingeholt werden, wenn die Temperaturen sinken.

Sie sollten immer dann gegossen werden, wenn das Substrat trocken wird. Im Sommer brauchen sie deutlich mehr Wasser als andere Orchideen. Im Frühjahr und Sommer werden sie alle 14 Tage mit einem Orchideendünger gedüngt. Im Herbst sollten Sie zu einem Dünger mit reichlich Phosphor und Kali übergehen, um sie zum Blühen zu bringen. Wie bei Phalaenopsis können Sie der Blüte nachhelfen, indem Sie die Pflanzen in ein anderes Zimmer stellen. Wenn sie das ganze Jahr im Freien verbringen, ist das nicht notwendig.

Dendrobien

Die Zweige der Dendrobium-Orchideen wachsen senkrecht und bilden Rispen. Sie brauchen mehr Licht als Phalaenopsis und Cymbidium und sollten deshalb einen bevorzugten Platz am Fenster bekommen.

Wenn sie abgeblüht haben, bilden sie gleich neue Triebe oder Rispen, daher sollten Sie regelmäßig weiter düngen. Ab dem Herbst sollten Sie möglichst selten gießen. Dann ist auch zu beobachten, dass die älteren Triebe ihre Blätter abwerfen. Das ist normal und kein Grund zur Sorge. Die Blütenstände zeigen an, ob gegossen werden muss: Wenn sie faltig werden, braucht die Pflanze Wasser. Die Blüte beginnt gegen Ende des Winters damit, dass die Pflanze neue Blütenstände bildet.

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Bewässerung

Orchideen richtig pflegen

1. Licht und Temperatur: der richtige Standort für Ihre Orchidee

Stellen Sie die Pflanze an einen hellen Ort in Ihrer Wohnung. Je mehr Licht sie bekommt, desto leichter bildet sie neue Blüten. Meiden Sie allerdings direktes Sonnenlicht, vor allem im Frühjahr und Sommer. Die meisten Arten im Handel stammen aus tropischen Regionen und mögen daher Wärme. Viele können in der wärmsten Jahreszeit auch draußen stehen, würden aber im Winter in den meisten Regionen erfrieren.

2. Orchideen gießen

Orchideen bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit. Dafür können Sie sorgen, indem Sie regelmäßig Wasser auf die Blätter sprühen. Die Blüten dürfen allerdings nichts abbekommen. Sie können die Pflanze auch in einen Untersetzer stellen, den Sie mit Dekosteinchen und Wasser füllen. Das Wasser darf den Topfboden nicht berühren, denn es soll keine Kapillarbewässerung werden, sondern die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen. Beim Gießen kommt es auf die einzelnen Sorten an, aber es ist besser, wenig zu gießen als zu viel. Verwenden Sie kein hartes Leitungswasser, sondern fangen Sie Regenwasser auf, wenn es möglich ist. Gießen Sie immer auf das Substrat, es sollte sich kein Wasser zwischen den Blättern sammeln. In der Natur wachsen sie Pflanzen zur Seite, um genau das zu vermeiden.

3. Orchideen düngen

Verwenden Sie einen Spezialdünger für Orchideen und halten Sie sich an die Dosierungsempfehlung des Herstellers. Um die Blütenbildung anzuregen, können Sie die Hälfte der empfohlenen Dosis eines Blumendüngers geben, der reich an Phosphor und Kali ist.

4. Orchideen umtopfen

Pflanzen Sie Ihre neue Orchidee nicht in einen größeren Topf, sobald sie bei Ihnen ankommt. Sie könnte dadurch ihre Blüten verlieren und erst spät wieder neue bilden. Warten Sie mit dem Umtopfen einige Jahre und verwenden Sie immer ein Spezialsubstrat für Orchideen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um abgestorbene oder vertrocknete Wurzeln zu entfernen, am besten mit der Gartenschere. Desinfizieren Sie diese zwischendurch mit Alkohol, falls eine Ihrer Pflanzen eine Krankheit hat.

Verwenden Sie spezielle Orchideentöpfe, die transparent oder durchscheinend sind oder seitliche Schlitze haben. Durch die ersteren können Sie an der Farbe der Wurzeln sehen, wann Sie gießen müssen. Die letzteren lassen mehr Luft an die Wurzeln.

Verwenden Sie keine Töpfe aus Ton oder Terracotta, wenn es möglich ist. Kunststofftöpfe halten die Feuchtigkeit viel länger.

5. Rankhilfen

Wenn Ihnen die Holzstäbe, die meist mit den Orchideen verkauft werden, nicht gefallen, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen dekorativen Rankhilfen. Befestigen Sie die Blütenstände mit speziellen Haltern, um sie nicht zu beschädigen.

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